Letzte Pressemeldung 15.07.2009 :
Freude in NRW, dass die Kfz-Servicemachnikerausbildung weiter geht. |
VerlängerungVerordnung Kfz-Servicemechaniker bis zum Jahr 2013 verlängertDie Erfolgsstory Kfz-Servicemecha-niker geht in die nächste Runde: Die Verordnung wurde um 5 Jahre verlängert, um Ergebnisse aus der wissenschaftlichen Begleitung in das Ausbildungsberufsbild einfließen zu lassen. Das Kfz-Gewerbe in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen haben vor 5 Jahren den Kfz-Servicemechaniker als Pilotprojekt aus der Taufe gehoben. Mittlerweile wird dieser Beruf in fast allen Bundesländern ausgebildet. Um weitere wissenschaftliche Untersuchungen zu ermöglichen, wurde die AusbildungsVO um 4 Jahre verlängert. Dabei konnte das Deutsche Kfz-Gewerbe folgende Veränderung erreichen: Die Abschlussprüfung entspricht wesentlich dem Teil 1 der Gesellenprüfung des Kfz-Mechatronikers. Hinzu kam für den Kfz-Servicemechaniker auf Wunsch des Bundeswirtschaftsministeriums das Fach ‚Wirtschafts- und Sozialkunde’, in dem schriftlich geprüft wird. Die formale Gewichtung des Fachgesprächs (75% : 25%-Regelung) ist entfallen. Es wird nun ein situatives Fachgespräch von 10 Minuten geführt. Als Empfehlung gilt hier eine Vorgabe von 15 Prozent. Der Prüfungsbereich „Arbeitsauftrag“ wird mit 90% und der Prüfungsbereich ‚Wirtschafts- und Sozialkunde’ wird mit 10% gewichtet. Insgesamt wurden zum 01.01.2009 deutschlandweit 2.917 Auszubildende im Bereich Kfz-Servicemechaniker ausgebildet.
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Pressemeldung 24.04.2009 :
NRW Minister Laumann |
Fachtagung in Düsseldorf zum neuen AusbildungsberufMinister Karl-Josef Laumann: Der Kfz- Servicemechaniker ist ein voller Erfolg“Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit: |
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Pressemeldung 24.04.2009 :
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Kfz-Servicemechaniker/in ist ein Erfolg - NRW-Arbeitsminister Laumann eröffnete Fachtagung in DüsseldorfDüsseldorf. Seit 2004 haben die Jugendlichen in NRW die Möglichkeit, eine Ausbildung zum Kfz-Servicemechaniker zu absolvieren. 5 Jahre nach der Einführung der Ausbildung zog das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales in NRW am 24. April eine erste Bilanz. NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann stellte in seiner Eröffnungsrede fest, dass der große Zuspruch zu dieser Ausbildung auch auf ihre Konzeption zurückzuführen sei. Der Kfz-Servicemechaniker habe mit nur zwei Jahren Ausbildungsdauer und Ausbildungsinhalten, die stärker die praktischen Arbeiten in einem Kfz-Betrieb betonten, eine hohe Attraktivität bei Schülern mit schwächerem Schulabschluss. Er biete aber mit seiner Möglichkeit zur Fortführung zum Kfz-Mechatroniker mit dreieinhalb Jahren Ausbildungszeit alle Chancen für einen beruflichen Aufstieg im Kfz-Gewerbe. Gestartet sei die Ausbildung in NRW in 2004 mit 300 Ausbildungsverhältnissen. Heute seien fast 1.300 Jugendliche in Nordrhein-Westfalen in der Ausbildung zu diesem Beruf. 40 Prozent der Kfz-Servicemechaniker würden vom Durchstieg zum Kfz-Mechatroniker Gebrauch machen, 85 Prozent davon im Ausbildungsbetrieb. Paul Laser, Vizepräsident des Deutschen Kfz-Gewerbes NRW, betonte die Chancen, die für die Kfz-Betriebe in dieser Ausbildung steckten. Schüler mit einem nicht so guten Schulabschluss bekämen einen Einstieg in die Berufswelt und der Betrieb könne sich mit dieser Ausbildung auf den demografischen Wandel vorbereiten. Er bedankte sich bei NRW-Arbeitsminister Laumann, dass das Land den Auszubildenden eine Durchstiegsgarantie gebe, die aber nur sehr selten in Anspruch genommen werden müsse. Das Kfz-Gewerbe in NRW unterstreiche mit dieser Ausbildungsmöglichkeit seine Rolle als attraktiver Ausbilder auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, so Vizepräsident Paul Laser. Die Erprobungs-Verordnung zum Kfz-Servicemechaniker wäre offiziell zum 31. Juli ausgelaufen. Da dieser Ausbildungsberuf im Kfz-Gewerbe sehr gut angenommen wird, wurde die Verordnung um weitere 4 Jahre verlängert. Diese Zeit wird auch genutzt werden, um zu erarbeiten, wie die Ablaufstrukturen einer Werkstatt optimal an das Arbeitsgebiet eines Kfz-Servicemechanikers angepasst werden. Paul Laser: „Die Arbeit für den Kfz-Servicemechaniker ist in unseren Werkstätten vorhanden, sie muss nur sinnvoll im Zusammenspiel mit dem Kfz-Mechatroniker organisiert werden.“
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Pressemeldung 31.03.2009 :
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ERFOLGSMODELL LÄUFT WEITERProbezeit der zweijährigen Kfz-Servicemechaniker-Ausbildung wird verlängertDie vor fünf Jahren als Lehrstellenoffensive NRW konzipierte zweijährige Ausbildung zum Kfz-Servicemechaniker hat sich sehr gut entwickelt. Bundesweit befinden sich fast 2.800 Servicemechaniker in der Ausbildung. Die Bestehensquoten bei den Abschlussprüfungen und Übergänge in die 3 ½-jährigen Ausbildungsberufe bestätigen die positive Entwicklung. Anlass für alle Beteiligten, sich für eine Verlängerung der Erprobungsphase bis zum Jahre 2013 auszusprechen. Mehr als 40 % aller ausgebildeten Kfz-Servicemechaniker steigen ohne zeitlichen Verlust in das 3. Ausbil-dungsjahr des Kfz-Mechatronikers ein. Rund die Hälfe der ausgebildeten Servicemechaniker gehen einer Tätigkeit in einer anderen Branche nach, wobei das Einstellungskriterium eine abgeschlossene Ausbildung im Kfz-Gewerbe von Vorteil war. Nur wenige der ausgebildeten Servicemechaniker sind auch als Servicemechaniker tätig. Zunehmend erkennen Markenwerk-stätten den Vorteil der Kfz-Servicemechanikerausbildung, der in den preissensiblen Bereichen des Services wirtschaftlich eingesetzt werden kann. Das Ziel der jetzt vereinbarten Ver-längerung
der Erpro-bungsverordnung ist eine Weiterent-wicklung des Kfz-Servicemechanikers,
um ihn als vollwertigen Beruf unterhalb des Kfz-Mechantronikers zu etablieren.
Der Verlängerungsantrag wurde genutzt, um die bisherigen Prüfungsvorschriften
an der entsprechenden Struktur der Teil 1-Prüfung des Kfz-Mechatronikers
anzupassen, damit auch Kfz-Mechatronikern, die nach ihrer Teil 1-Prüfung
(Prüfung nach 2 Jahren Ausbildung) ihre Ausbildung beenden wollen,
ein Kfz-Servicemechaniker-Zertifikat ausgestellt werden kann.
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Pressemeldung 31.03.2009 :
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KURS GEHALTENZufriedenstellende Ausbildungszahlen zum 31. Dezember 2008Die Kfz-Branche war immer schon ein Wirtschaftszweig, die weit über den eigenen Bedarf hinaus gewerbliche Lehrlinge ausgebildet hat. Dass sie auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten diese Ausbildungsleistung zu halten versucht, beweisen die aktuellen Zahlen zur Ausbildung zum 31. Dezember 2008. Bei den neu abgeschlossenen Berufsausbildungsverhältnissen zum Kfz-Mechatroniker gab es einen Rückgang von minus 8,4 Prozent. Aufgrund der zum Teil schwierigen wirtschaftlichen Situation, in der viele Kfz-Betriebe stecken, ist dieses ein zufriedenstellender Wert. Die Ausbildungsverhältnisse bei den Kfz-Servicemechanikern gingen von einem hohen Vorjahreswert aus um minus 9 Prozent zurück. Dass die Quoten bei den Kfz-Servicemechanikern und Kfz-Mechatronikern ungefähr auf dem gleichen Niveau liegen, ist ein Anzei-chen dafür, dass der Kfz-Servicemechaniker mittlerweile in die normale Personalplanung der Betrie-be Eingang gefunden hat. Der Me-chaniker für Karosserieinstandhal-tungstechnik blieb auf niedrigem Niveau stabil. Der Bestand an gewerblichen Ausbildungsverhältnissen reduzierte
sich beim Kfz-Mechatroniker um minus 3,5 Prozent, beim Kfz-Servicemechaniker
erhöhte sich dieser um 3,4 Prozent. In 2009 wird der Rückgang
der Neuabschlüsse beim Kfz-Servicemechaniker seinen Niederschlag
finden. Im Bestand leicht verloren hat der Mechaniker für Karosserieinstandhaltungs-technik
von 81 auf 80 Berufsausbil-dungsverhältnisse. Ausbildungsleistung Gesamt zum 31. Dezember 2008
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Pressemeldung 08.05.2008 :
Bildzeile: Übergaben NRW-Sozialminister Karl-Josef Laumann (Mitte) die erfolgreiche Ausbildungsbilanz (von links): Dieter Paust (Hauptgeschäftsführer des Kfz-Gewerbes NRW), Paul Laser (Vorsitzender Berufsbildung des Kfz-Gewerbes NRW), Ernst-Robert Nouvertné (Präsident des Kfz-Gewerbes NRW).
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Ausbildung zum Kfz-Servicemechaniker sehr beliebt Kfz-Gewerbe NRW legt positive Ausbildungsbilanz vorDüsseldorf. Gute Ausbildungszahlen konnte das Kfz-Gewerbe in Nordrhein-Westfalen am Mittwoch, den 07. Mai, NRW‑Sozialminister Karl-Josef Laumann für das Ausbildungsjahr 2007/2008 präsentieren. Mit insgesamt 4.647 neuen Ausbildungsverträgen in den Berufen Kfz-Mechatroniker, Mechaniker für Karosserieinstandhaltung und Kfz-Servicemechaniker übertraf die Branche in Nordrhein-Westfalen ihr Ausbildungsplatzangebot gegenüber dem Vorjahr um 6,5 Prozent. Insbesondere der Kfz‑Servicemechaniker stieß bei den Unternehmen und Auszubildenden auf viel Resonanz. Mit einem Zuwachs von 735 neuen Ausbildungsverhältnissen (plus 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr) erfuhr diese Ausbildung einen weiteren großen Schub. Sozialminister Laumann zeigte sich sehr erfreut darüber, dass dieser in NRW konzipierte Ausbildungsberuf auf ein solch großes Interesse bei den Kfz-Betrieben stößt. Dieses ging nicht zu Lasten der anderen gewerblichen Ausbildungen, denn der bei den Jugendlichen beliebte Kfz-Mechatroniker legte ebenfalls um 2 Prozent weiter zu. Mit dem Kfz-Servicemechaniker bietet das Kfz-Gewerbe NRW Schülern, deren Begabung stärker praktisch ausgerichtet ist, einen 2jährigen Ausbildungsberuf als Einstieg in die Branche an. Der Auszubildende kann danach ohne Zeitverlust seine Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker, der 3,5 Jahre lernt, fortsetzen. Fast jeder zweite Kfz-Servicemechaniker machte von dieser Möglichkeit im letzten Jahr Gebrauch. Insgesamt bildet das Kfz-Gewerbe in Nordrhein-Westfalen cirka 14.800 Auszubildende in kaufmännischen und gewerblichen Berufen rund um das Auto aus, davon 1.247 Kfz‑Servicemechaniker.
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Deutsches Kfz- Gewerbe Landesverband NRW |
Zahlen und Fakten über den Kfz-Servicemechaniker
in NRW auf einen Blick: |
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Statement: Kfz-Gewerbe NRW
Dieter Berens, Vizepräsident, Deutsches Kfz- Gewerbe Landesverband NRW |
Der Kfz- Servicemechaniker/in Im Rahmen der ‚Lehrstellenoffensive NRW' hat Minister Harald Schartau die Anregung des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes NRW aufgegriffen, im Kraftfahrzeughandwerk ein Berufsbild für praktisch begabte Schulabgänger zu entwickeln. Die Ministerien für Wirtschaft und Arbeit und für Schule, Jugend und Kinder, der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), die Industriegewerkschaft Metall (IGM), der Westdeutsche Handwerkskammertag (WHKT) und die Arbeitgeberorganisation des NRW Kraftfahrzeuggewerbes trafen sie im Monat Mai 2003 erstmalig, um über die Möglichkeit eines zweijährigen gewerblichen Ausbildungsberufes zu verhandeln. Die ministeriell vorgegebenen Wünsche waren eindeutig: Absolute Durchlässigkeit! Keine schmalspurige Ausbildung! Der Beruf sollte als Erprobungsverordnung unter der Bezeichnung ‚Kraftfahrzeugservicemechaniker/-in' in NRW für die Zielgruppe der Abgänger aus dem allgemeinbildenden Schulsystem mit 10 A Qualifikation entwickelt werden. Die anspruchsvollen Berufsinhalte des im Jahre 2003 neu geordneten Berufes Kfz-Mechatroniker/-in ist nach Auffassung aller Beteiligten auf diese Zielgruppe nicht zugeschnitten, was u.a. aus der Befragung von Lehrabbrechern erkennbar war. Einigkeit bei den Teilnehmern bestand auch darin, dass die Lehrlinge mit zweijähriger Ausbildungszeit die Möglichkeit erhalten, nach Lehrabschluss eine Lehre als Kraftfahrzeugmechatroniker/-in unter voller Anrechnung der geleisteten zweijährigen Ausbildungszeit absolvieren zu können, und zwar vorrangig im Erst-Ausbildungsbetrieb, in einem von der Innung oder der Handwerkskammer vermittelten Ersatz-Ausbildungsbetrieb oder – wenn das alles nicht möglich ist – in einer vom Land NRW geförderten Bildungsmaßnahme. Das waren dann auch die Eckpfeiler einer vertraglichen Vereinbarung zwischen der IG Metall NRW und dem Deutschen Kraftfahrzeuggewerbe Landesverband NRW, die am 04. August 2003 unterzeichnet wurde. Im Rahmen der bestehenden Tarifverträge NRW werden die zukünftigen Kraftfahrzeugservicemchaniker während der Lehrzeit vergütet wie ihre Mechatroniker-Kollegen und nach Lehrabschluss entsprechend ihrer Tätigkeit im Entgelttarifvertrag eingestuft. Da nach wie vor mechanische Reparatur- und Wartungstätigkeiten in unseren Werkstätten des Kraftfahrzeughandwerks anfallen, können wir jetzt ein weiteres attraktives und zukunftssicheres Berufsbild anbieten und damit praktisch begabten Jugendlichen eine gute Einstiegschance gewährleisten. |
Statement: Kfz-Unternehmer
Frank.Basdorf, Autohaus Basdorf, Gelsenkirchen |
Ab August 2004 hat das Kfz-Gewerbe in NRW mit dem Kfz-Servicemechaniker eine tolle Erweiterung.Denn neben allem Hightech gibt es immer noch viele Arbeiten rund ums Auto, für die der Kfz-Servicemechaniker eine kompetente Ausbildung ist. Und nach der zweijährigen Ausbildung ist der Durchmarsch zum Kfz-Mechatroniker möglich. |
Statement: IG- Metall Bezirk NRW
Torsten Lankau IG Metall Bezirksleitung NRW, Bezirkssekretär für Jugend und berufliche Bildung |
Ein erheblicher und schon lange anhaltender Reformstau im allgemeinem Bildungswesen, sowie die äußerst angespannte Ausbildungsmarktsituation führen heute immer öfter dazu, dass insbesondere junge Menschen mit schwachen schulischen Voraussetzungen von einer „normalen“ Berufsausbildung und damit von einer qualifizierten Erwerbstätigkeit ausgeschlossen werden. Deshalb haben wir nach der notwendigen und zukunftsorientierten Neuordnung der handwerklichen Kfz-Berufe (u.a. das neue Berufsbild Kfz-Mechatroniker/in), mit dem Modellprojekt Kfz-Servicemechaniker/in eine wichtige Ergänzung für praktisch begabte junge Menschen in NRW geschaffen. Schüler, die bestenfalls einen mittelmäßigen Hauptschulabschluss des Typs 10A erreichen konnten, haben natürlich auch den Wunsch, eine qualifizierte Berufsausbildung in einem attraktivem Berufsfeld zu erlernen. Genau diesen Jugendlichen wollen wir mit dem neuem Berufsbild Kfz-Servicemechaniker/in mit seiner praktisch handwerklichen Schwerpunktausrichtung eine reelle Chance bieten, einen Einstieg in das Berufsleben zu finden; einen qualifizierten Einstieg, den sie sonst nicht hätten. Ein wesentliches Ziel dieses Modellversuches ist es, ausbildungswilligen Schülern mit einer zweijährigen Ausbildungszeit die Angst vor dem erneuten Versagen durch Überforderung zu nehmen. Ebenso geben wir engagierten Ausbildern wieder eine Perspektive, weniger qualifizierte Berufseinsteiger in einem zukunftsorientierten Beruf mit Erfolg zur Abschlussprüfung zu führen. Ein Modell, das ausdrücklich für junge Menschen geschaffen ist, für die die Begriffe ‚Schule', ‚Lernen' und ‚Zukunftsperspektive' aus ihrer bisherigen Erfahrungswelt negativ besetzt sind und sich bisher entsprechend verhalten haben. Ein Modell, das einbezieht anstatt ausgrenzt, das über kurzfristig zu erreichende Erfolgserlebnisse motiviert und dazu aufgrund seiner Durchlässigkeit die Chance bietet, noch mehr zu leisten, um weitere Ziele anzustreben. Die volle Anerkennung der Ausbildungszeit bei einer anschließenden Ausbildung zum/zur Kfz-Mechatroniker/in, der/die 3,5 Jahre lernt, ist gegeben und ohne Probleme umsetzbar. Lassen sie uns gemeinsam daran arbeiten, dass auch diese jungen Menschen ihre Chance auf eine qualifizierte Berufsausbildung im Kfz-Handwerk des Landes NRW erkennen, ergreifen und für ihre berufliche Zukunft nutzen. |
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