NRW Initative ‚Kfz-Servicemechaniker’
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Neuausrichtung der Anforderungsprofile Die strategische Neuausrichtung der Anforderungsprofile von gewerblichen Mitarbeiter einer Kfz-Werkstatt ist als beispielhafte Darstellung grafisch wiedergegeben . Eine Organisation nach den Tätigkeitsschwerpunkten : Wartung – Reparatur – Diagnose ersetzt die bisherige baugruppenorientierte Spezialisierung der Monteure.
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Die Auto-Berufe Kurzinformationen zu den vier gewerblichen Kfz-Ausbildungsberufen Das Kfz-Gewerbe bietet hochinteressante Ausbildungen in der Werkstatt mit unterschiedliche Anforderungsprofilen für die verschiedenen Schulabschlüsse an. Kfz-Servicemechaniker Von A wie Auspuffanlage erneuern über Bremsen instandsetzen bis zu Z wie Zubehör anbringen reicht die breite Palette der Tätigkeiten für den Kfz-Servicemechaniker. Die Ausbildung zum Kfz-Servicemechaniker dauert zwei Jahre und wird voll auf eine mögliche weitere Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker angerechnet. Der richtige Beruf für Hauptschüler mit einem nicht so guten Abschluss der Klasse 10. Kfz-Mechatroniker Der Fachmann für die gesamte Systemtechnik der neuen Fahrzeuggeneration. Die Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker dauert 3,5 Jahre. Er spezialisiert sich entweder auf Pkw-, Nutzfahrzeug-, Motorradtechnik oder die übergreifende Fahrzeugkommunikationstechnik. Die Berufsbewerber sollten mindestens über einen guten Hauptschulabschluss der Klasse 10 A, besser aber über die Fachoberschulreife verfügen. Beim Schwerpunkt ‚Fahrzeugkommunikationstechnik' liegen die schulischen Anforderungen höher, daher sollte bei den Bewerber bereits ein Interesse an der Elektronik und den Informationstechnologien vorliegen. Mechaniker für Karosserieinstandhaltungstechnik Der Mechaniker für Karosserieinstandhaltungstechnik beurteilt die meist unfallbedingten Schäden an Karosserien und setzt sie fachgerecht instand. Ebenso sind die Grundbegriffe über das Schützen und Lackieren von Oberflächen zu vermitteln. Die Ausbildung dauert 3,5 Jahre und kann von jedem Kfz-Betrieb ausgebildet werden, der in seinem Betrieb Karosseriearbeiten durchführt. Die Berufsbewerber sollten über einen guten Hauptschulabschluss der Klasse 10 A oder Fachoberschulreife verfügen. Fahrzeuglackierer Ein eigener Ausbildungsberuf, der von Kfz-Betrieben ohne weiteres ausgebildet werden kann, sofern diese über eine eigene Lackierkabine verfügen. Betriebe, die erstmals im neuen Beruf des Fahrzeuglackierers ausbilden, wenden sich an die Ausbildungsberater der Handwerkskammer. Die Ausbildung dauert 3 Jahre .Dieser Beruf ist auch für Hauptschüler mit einem nicht so guten Abschluss der Klasse 10 geeignet.
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ZwischenprüfungIn 2 ½ Stunden 3 praktische Arbeitsaufgaben- keine schriftlichen AufgabenBereits am Ende des 1. Ausbildungsjahres müssen die Kfz Servicemechaniker in 2 ½ Stunden Arbeit ihr Können beim Demontieren und Instandsetzung von Fahrzeugen unter Beweis stellen. Einen schriftlichen oder mündlichen Prüfungsteil gibt es nicht. |
AbschlussprüfungStruktur der AbschlussprüfungDie zweijährige Ausbildung endet mit einer Abschlussprüfung gemäß § 31. Handwerksordnung. Die Abschlussprüfung entspricht in ihrer Struktur und der Aufgabenstellung der Zwischenprüfung/Teil 1 der Gesellenprüfung des Kfz-Mechatronikers, der diese ebenfalls am Ende seines zweiten Ausbildungsjahres ablegen muss. In der Grafik ist die Struktur der Abschlussprüfung Kfz-Servicemechaniker/Teil 1 der Gesellenprüfung Kfz-Mechatroniker dargestellt.
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Wie geht es weiter nach der Abschlussprüfung ? Fortführung der Ausbildung zum Kfz-MechatronikerDie Abschlussprüfung Kfz-Servicemechaniker entspricht in der Struktur, dem Aufbau und Niveau der Teil 1-Prüfung Kfz-Mechatroniker. Gegenüber dem Kfz-Mechatronikern sind zusätzlich in 60 Minuten schriftliche Aufgaben im Prüfungsbereich Wirtschaft- und Sozialkunde (WiSo) zu beantworten. Nach § 3 Abs. 1 der Verordnung über die Entwicklung und Erprobung des Ausbildungsberufes Kfz-Servicemechaniker/-in kann die Ausbildung zum Kfz-Servicemechaniker nur durchgeführt werden, wenn in jedem Fall – unabhängig vom Willen des Ausbildenden – eine Weiterbildung zum Kfz-Mechatroniker sichergestellt wird. In NRW und Schleswig-Holstein stehen zur Sicherstellung der Ausbildungsfortsetzung sogenannte ‚Gewährsträger’ zur Verfügung. Hierzu zählen die Kfz-Innungen, der Landesverband des Kfz-Gewerbes, die Handwerkskammern, der Westdeutsche Handwerkskammertag (WHKT) und das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW und das Wirtschaftsministerium Schleswig-Holstein. Sofern ein ausgebildeter Kfz-Servicemechaniker in seinem Ausbildungsbetrieb nicht die Gelegenheit hat, die Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker fortzusetzen, soll die örtlich zuständige Kfz-Innung ggfls mit Hilfe des Ausbildungsberaters der örtlich zuständigen Handwerkskammer versuchen einen anderen Ausbildungsbetrieb in der Region zu ermitteln. Wenn ein Kfz-Servicemechaniker gute Leistungen in der Abschlussprüfung gezeigt hat, müsste dieser gut in einen Ausbildungsbetrieb zu vermitteln sein. Erst am Ende der vorgenannten Anstrengungen der Handwerksorganisationen würde in NRW der Westdeutsche Handwerkskammertag (WHKT) eine Fortführung der Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker bei einem oder mehreren Bildungsträgern koordinieren. Nur im letztgenannten Fall wird das Land NRW die Ausbildungskosten tragen. Neuer AusbildungsvertragVorrangig sollte die Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker im Erstausbildungsbetrieb erfolgen. Das Deutsche Kfz-Gewerbe NRW hat sich mit den Handwerkskammern in NRW auf folgendes Verfahren verständigt: Abschlusszeugnis der BerufsschuleAuch bei einem zweijährigen Ausbildungsberuf erhalten die Schüler der Berufskollegs mit bestandener Abschlussprüfung je nach Notenspiegel ein qualifiziertes Abschlusszeugnis des Berufskollegs. Bei zwei oder mehreren Schulnoten mit ‚mangelhaft’ wird auch beim Kfz-Servicemechaniker nur ein Abgangszeugnis des Berufskollegs ausgeteilt. WiederholungsprüfungBesteht ein Kfz-Servicemechaniker in der Sommerprüfung die Abschlussprüfung nicht ( keine ausreichende Leistungen ) werden die Prüfungsausschüsse einen Wiederholungstermin zur Winterprüfung anbieten.
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Prof. Georg Spöttl Foto:Uni Bremen |
Kein Beruf für alleProfessor Georg Spöttl vom Institut Technik und Bildung an der Uni Bremen begleitete im Auftrag des NRW- Arbeitsministeriums die Erprobung des Kfz-Servicemechanikers in NRW und Schleswig-Holstein bis zum Sommer 2009. In der Septemberausgabe der bekannten Fachzeitschrift im Kfz-Gewerbes asp ( www.autoservicepraxis.de) äußert er sich zu den überwiegend positiven Erfahrungen und den Nutzen dieses Ausbildungsberufes für kleinere inhabergeführte Kfz-Betriebe. |
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berufe.tv |
Der filmreife Kfz-Servicemechaniker im berufe.TVDie Bundesagentur für Arbeit zeigt seit dem Sommer 2009 in ihrem Filmportal ‚berufe.TV’ einen gut gemachten Film über die Ausbildung zum Kfz-Servicemechaniker. |
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